Unser SchienenTaxi - das Angebot für den ÖPNV!

 

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An das Bundesministerium für                                    

Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Herrn Bundesminister

Dipl.-Kfm. Dr. Peter Ramsauer

Invalidenstr. 44

 10115 Berlin               

 Offener Brief vom 19. November 2012

 Der „klassische“ ÖPNV – dazu gehört auch der SPNV – ist mit der heutigen Technik im Straßen- und Schienenverkehr nicht kostendeckend zu betreiben.

Deshalb entwickelt das Unternehmen Schleifkottenbahn aus Halver im Sauerland ein Fahrzeug, mit dem der öffentliche Nahverkehr auf der Schiene nicht nur kostendeckend, sondern auch noch unabhängig von einem starren Fahrplan und damit angepasst an die individuellen Mobilitätsbedürfnisse der Nutzer angeboten werden kann.

Unter der Bezeichnung „SchienenTaxi“ befindet sich das Fahrzeug in der Erprobung.

Im Gegensatz zum heute praktizierten ÖPNV besteht somit die Aussicht, dass der SPNV mit dem SchienenTaxi sogar sich selbst tragend betrieben werden kann – d.h. ohne Belastung der öffentlichen Hand!

Außerdem erfüllt das Projekt „SchienenTaxi“ alle (verkehrs-)politischen Forderungen wie

  Ø      Unterstützung der Verkehrsprobleme in der Fläche durch

Ø      Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schienen bei

Ø      Nutzung regenerativ erzeugter elektrischer Energie,

Ø      verbunden mit der Null-Emission von CO2 .

Ø      Es bietet den vollautomatisierten Betrieb und

Ø      ein Höchstmaß an Sicherheit durch implementierte Hinderniserkennung und

Ø      schafft – bei bundesweiter Einführung – tausende neuer Dauerarbeitsplätze.

Ein wichtiger weiterer zusätzlicher Vorteil besteht in der systemimmanenten Möglichkeit, sogar marode Trassen zu nutzen und sie damit zu erhalten statt zu vernichten.

Damit verbessert es außerdem den Wert des bundesdeutschen Volksvermögens.

 Daraus folgt für alle eine der seltenen echten „win-win-Situationen“.

 Seit fast 20 Jahren wird an diesem Projekt gearbeitet. Es hätte längst fertig gestellt sein können.

Dass das nicht der Fall ist, liegt nicht etwa an technischen Problemen bei der Entwicklung und Umsetzung des Projekts, sondern an den ständigen Schwierigkeiten, die sich im Umgang mit der Verwaltung ergeben.

 Mit diesem Projekt wird Neuland betreten. Es widerspricht keineswegs geltendem Recht.

Gleichwohl wollen die Behörden seine Durchführbarkeit an Hand von dafür ungeeigneten Gesetzen prüfen und regeln, mit Gesetzen und Verordnungen also, die für die neue Fragestellung schlicht unzutreffend sind.

Mit einer derartigen Haltung kann jede beliebige neue Entwicklung im Keim erstickt werden!

 Zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts „SchienenTaxi“ wird die Gleisanbindung (bzw. Verlängerung) der Strecke von Halver nach Oberbrügge ab Bahnhof Oberbrügge bis nach Lüdenscheid-Brügge benötigt.

Dieses Vorhaben wird ausdrücklich von der Kommunalpolitik, der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), Unternehmen, Umweltverbänden und von den hiesigen MdB unterstützt.

Sowohl die SKB GmbH als auch die MdB wendeten sich deshalb schriftlich an die zuständigen Bundesministerien, hier vor allem an das Bundesverkehrsministerium (BMVBS).

 Die von den Herren Müller und Ferlemann für das BMVBS erteilten Antworten sind jedoch dergestalt, dass sie nicht unwidersprochen im Raum stehen bleiben können.

Es werden Behauptungen auf- und Zusammenhänge hergestellt, die entweder direkt falsch sind oder sachlich nicht passen.

Der vollständige Briefwechsel samt den von der SKB GmbH vorgebrachten umfangreichen Widerlegungen und Gegenargumenten zu den Vorstellungen des BMVBS kann auf der Homepage der SKB GmbH www.schienentaxi.com unter „Aktuelles“ nachgelesen werden.

Nur damit kann vermieden werden, dass „Missverständnisse“ entstehen können.

 Fazit:

Die SKB GmbH bezweckt mit diesem Vorgehen, dass seitens der zuständigen Behörden rationale, nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden. Durch sie soll Erhaltenswertes bewahrt und zugleich Neues befördert werden.

Daraus ergeben sich weder Sondervergünstigungen noch außergewöhnliche Vorteile für die Umsetzung des Projekts SchienenTaxi.

Dieses Vorhaben muss lediglich frei von Behinderungen gestellt und auf den Weg gebracht werden können.

 Das Risiko für den Staat ist denkbar niedrig – der Vorteil für alle aber vorhersehbar groß.

 Ende des Textes für die Presse.

Erklärung:

Abgesehen von dem Hinweis in unserer Homepage wurde der Presse der vollständige Schriftwechsel nicht zur Verfügung gestellt.

Es liegt im ausdrücklichen Interesse der SKB GmbH, alles zu vermeiden, was in der breiten Öffentlichkeit zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen führen könnte.

Intern dagegen müssen die Sachzusammenhänge aufgearbeitet und ggf. richtig gestellt werden, weil sie die Grundlage für kommende Entscheidungen darstellen.

    Fried. W. Kugel                                                                                                 Klaus Westensee

Geschäftsführer SKB GmbH                                                                                   Sprecher SKB GmbH

Anlage

2012-11-15 – Stellungnahme zu den Antworten aus dem BMVBS – Herr Müller vom 2012-08-09 und Herr Ferlemann vom 2012-10-22

 

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