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Pressemitteilungen zu unserer Arbeit

- von uns zum Teil mit Kommentaren versehen -

Inhaltsverzeichnis

2017-08-17 - Paralleler Radweg auf abgebauter zweiter Trasse

2017-08-11 - Praxistest von Strom-Lkw ab Ende 2018 in Hessen

 

2011-11-29 - Schleifkottenbahn - Kugel für Neureglung bei Bahn

2011-11-07 - Märkischer Kreis - SchienenTaxi sieht Hindernis auch in Kurven

2011-07-31 - Märkischer Kreis: Schleifkottenbahn Neue Ideen für alte Bahngleise

2011-04-04 - Märkischer Kreis: Veranstaltung der Stadt Halver zum Thema Elektromobilität

2010-02-10 - Allgemeiner Anzeiger: Zwei Jahre Zeit fürs SchienenTaxi

2010-02-09 - Drehscheibe-Online: Geld für die Museumsbahn

2010-01-01 - Frischer Wind - Technik - Revolution

2009-09-03 - Allgemeiner Anzeiger Halver: 16 km Fahrt kostet nur 1,71 €

2009-09-03 - Halveraner Rundschau: Unschlagbar günstige Fahrpreise

2009-04-25 - Wichtige Gerichtsentscheidung zur Nutzung von Bahnanlagen auf fremden Grundstück!

2009-04-15 - Märkisch-Bergischer Eisenbahnverein - Wettbewerb für Schienenfahrzeuge

2009-04-08 - WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU - Mit der Bahn im 30-Minuten-Takt von Gummersbach nach Köln 

2009-04-06 - Warnsignale für Südwestfalen  - Region muss ihre Kräfte bündeln

2009-02-11 - Bild NRW - "Genial oder verrückt? Tüftler aus Halver entwickelt Elektro-Droschke

2008-11-25 - Grundsätzliches Begleitschreiben für die Presse - Vorstellung unserer Arbeit

 

2017-08-17 - Paralleler Radweg auf abgebauter zweiter Trasse

https://www.come-on.de/bilder/2017/08/16/8600061/198616044-ham_slk0712-volmeradweg_jpg-3Oa7.jpg+Zwischen Schalksmühle und Brügge sollen die Radfahrer über rund fünf Kilometer parallel zum Gleis der Volmetalbahn fahren können.

Quelle: © Montage: ASS

Schalksmühle - Eines der wohl wichtigsten Regionale-Großprojekte, der rund 23 Kilometer lange Volmetalradweg von Schalksmühle nach Meinerzhagen, kommt weiterhin nicht wirklich in Fahrt.

In Teilbereichen laufen die Planungen oder die Arbeiten zwar bereits, mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie zum Gesamtprojekt ist in diesem Jahr aber wohl nicht mehr zu rechnen. Davon geht derzeit zumindest Oliver Emmerichs, der Fachbereichsleiter Bauverwaltung der Gemeinde Schalksmühle, aus. 

TOP VIDEOS DES TAGES

Die Gemeinde hat für die Planung des Radwegs unter den beteiligten vier „Oben an der Volme“-Kommunen (Schalksmühle, Halver, Kierspe und Meinerzhagen) sowie Lüdenscheid die Federführung inne. „Angebote liegen Straßen.NRW mittlerweile vor, die Studie muss aber noch in Auftrag gegeben werden“, sagte Emmerichs auf Anfrage unserer Zeitung. 

Der Landesbetrieb ist aufgrund der Regionale-Fördermittel, die in den Volmetalradweg fließen sollen, der Baulastträger des Projekts. Erst wenn die Ergebnisse der Studie im Laufe des nächsten Jahres vorliegen und ausgewertet sind, steht für einen Großteil der geplanten Strecke fest, wo die Arbeiten zeitnah beginnen können, wo noch Probleme zu lösen oder Gespräche mit Grundstückseigentümern über den Ankauf von benötigten Flächen zu führen sind. 

Dies müssen alle fünf beteiligten Kommunen für ihr Gemeindegebiet erledigen, denn für die Detailplanung und Baudurchführung der „straßenfernen“, also nicht entlang der B 54 verlaufenden Teilstücke, sind sie in Eigenregie verantwortlich. Erst wenn dies erfolgt ist, steht endlich der exakte Trassenverlauf fest.

Entlang der Gleise und durch Tunnel 

  • Auf dem knapp fünf Kilometer langen Teilstück zwischen Schalksmühle und Lüdenscheid-Brügge beispielsweise soll die Trasse in einem bundesweit seltenen Nebeneinander von Zug- und Radverkehr über das zweite, stillgelegte Bahngleis verlaufen. Dabei soll auch ein vorhandener Tunnel genutzt werden. Ob dies tatsächlich möglich ist, wird die Studie ebenfalls zeigen.
  • In vier Teilbereichen sind die Planungen weiter – oder es wird sogar bereits gearbeitet. „Überall dort hätten in Kürze ohnehin Bauarbeiten angestanden. Im Zuge dieser Maßnahmen werden jeweils auch Teilstücke des Radwegs realisiert“, so Emmerichs.
  • Den konkreten Stand teilte Straßen.NRW auf Anfrage unserer Zeitung mit: 
  • Die Stadt Meinerzhagen hat in Kooperation mit dem Landesbetrieb bereits 1,4 Kilometer des Volmetalradwegs zwischen dem Bahnhof und der Bundesstraße 54 in Höhe Talstraße fertiggestellt. Der Radverkehr wird teilweise durch Markierungen auf den Fahrbahnen geleitet. 
  • Für den anschließenden 1,3 Kilometer langen Abschnitt entlang der B 54 bis Kierspe-Neuebrücke bereitet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen die Unterlagen für die Planfeststellung vor. Dort wird die Bundesstraße ausgebaut und die Volme in Teilbereichen verlegt.
  • Im Frühjahr 2017 hat die Stadt Kierspe den Auftrag zur Vermessung, Planung und Ausschreibung für etwa 500 Meter Radweg zwischen Kierspe-Sankel und Vorth an Ingenieurbüros erteilt. Der zukünftige Radweg soll dort ab 2018 auch vom landwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden, damit die ebenfalls beteiligte Deutsche Bahn drei Bahnübergänge der Volmetalbahn beseitigen kann.
  • In Brügge erstellt die Stadt Lüdenscheid etwa 400 Meter des Volmetalradwegs im Bahnhofsbereich. Im Rahmen der geplanten Volmerenaturierung und der Entwicklung des südlichen Bahnhofumfelds will die Stadt den Radweg dann um weitere 900 Meter Richtung Halver-Oberbrügge verlängern. 

Eröffnungsjahr soll 2020 sein 

Wann die ersten Radfahrer und Skater erstmals die kompletten rund 23 Kilometer vom Bahnhof in Schalksmühle bis zum Bahnhof in Meinerzhagen werden fahren können, ist derzeit offen. 2020 wurde bei der Projektvorstellung als angepeiltes Eröffnungsjahr genannt. Um dieses bei einer veranschlagten Gesamtbauzeit von drei Jahren halten zu können, müsste es fortan jedoch zügiger vorangehen. 

 

2017-08-11 - Praxistest von Strom-Lkw ab Ende 2018 in Hessen

Ein LKW mit Oberleitungsantrieb fährt in Templin auf der "eHighway"-Teststrecke von Siemens. Foto: Bernd Settnik  Ein LKW mit Oberleitungsantrieb fährt in Templin auf der "eHighway"-Teststrecke von Siemens. Foto: Bernd Settnik © Bernd Settnik

München/Frankfurt (dpa) - Elektrische Oberleitungs-Lastwagen sollen von Ende 2018 an testweise über die A5 in Hessen rollen. Das Land beauftragte den Siemens-Konzern mit dem Bau einer Oberleitungsanlage auf einer zehn Kilometer langen Strecke zwischen dem Frankfurter Flughafen und Darmstadt, wie Siemens in München mitteilte.

Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit dem Ziel, Güter umweltfreundlich über die Straße zu transportieren.

TOP VIDEOS DES TAGESFettester Fischfang aller Zeiten

"Mit diesem Feldversuch wird der eHighway erstmals auf einer öffentlichen Straße in Deutschland erprobt", teilte das Unternehmen mit. Siemens übernimmt die Planung, den Bau und möglicherweise die Instandhaltung der Anlage.

Anders als Akkus ermöglicht Strom aus der Oberleitung Fahrten über lange Strecken. Wie bei der Bahn müssen für die speziellen Lkw entlang der Straße Strommasten aufgestellt werden. Außerhalb der elektrifizierten Strecke fahren die Lastwagen mit einem Hybridmotor.

Ausgangspunkt des Projekts ist die Frage, wie der wachsende Güterverkehr ohne steigende Umweltbelastung bewältigt werden kann. Siemens zufolge sind Oberleitungs-Lastwagen im Vergleich zu Verbrennungsmotoren doppelt so effizient. Das bedeute nicht nur eine Halbierung des Energieverbrauchs, sondern auch eine Verringerung der lokalen Luftverschmutzung. In Schweden und Kalifornien gibt es schon ähnliche Demonstrationsobjekte.

 

Schleifkottenbahn – Kugel für Neuregelung bei Bahn

29.11.2011 Der Westen – Rüdiger Kahlke

 Kugel für Neuregelung bei BahnOberbrügge. Stellwerk Oberbrügge. Hinter den Hebeln, mit denen Weichen bewegt wurden, hängt ein Streckenplan. Friedrich-Wilhelm Kugel, Geschäftsführer der Schleifkottenbahn (SKB), deutet auf zwei Kurven: Problemzonen beim aktuellen Streckenausbau der Volmebahn

„Die Strecke ist soweit fertig“, sagt Kugel. Die Freude ist eher verhalten. Denn: Mit dem Ausbau wird die Trasse optimiert. Die Folge: In zwei Kurven wird’s eng für ein 2. Gleis für die Schleifkottenbahn.

Die will ein Schienentaxi zwischen Halver und Brügge fahren lassen. So war es geplant – und verabredet. Die Bahn als Bauherr folgte ihren Optimierungsplänen: Begradigung in den Kurven, damit die Züge künftig 80km/h fahren können.

„Die Kunden erwarten eine vernünftige Reisezeit“, begründet Heinrich Segbers, Leiter Regionalnetze bei der Bahn AG, den Ausbau. Technisch sieht er im Volmetal nichts verbaut. Ein zweites Gleis sei weiterhin möglich.

Für das Schienentaxi müssten die Schienen in den Kurven erneut verlegt werden, meint Kugel. Dann wohl auf Kosten des Betreibers, also der SKB. Kugel rechnet mit etwa 30 000 Euro an zusätzlichen Kosten allein für die erneute (Rück-)Verlegung der Gleise in den Kurven.

Für ihn zeigt sich an dem Problem ein grundsätzlicher Konflikt. Wie wird mit Nebenstrecken verfahren, zumal dann, wenn die Bahn sie gar nicht mehr nutzt? „Die müssen den Kommunen und Kreisen zur Nutzung überlassen werden“, fordert Kugel.

Es gebe eine Vielzahl solcher Strecken. Ein Verkauf, Privatisierung also, verbessere nur die Bilanz der Bahn. „Kommunen haben für die Strecken schon mal bezahlt“, betont Kugel. Er hat nachgeforscht.

Für den Bau der Bahn nach Halver hat die Gemeinde Halver übrigens bereits 138 000 Reichsmark bezahlt. So hat’s der Gemeinderat seinerzeit am 10. April 1907 beschlossen. Kugel: „Das ist überall so gelaufen. Der Bund darf diese Strecken nicht einfach verkaufen. Sie sind dann für immer verloren.“

Schützenhilfe bekommen Kugel und seine Mitstreiter jetzt vom Umweltverband BUND. „Die Strecken müssen für die da sein, die sie brauchen“, unterstreicht Notburga Henke, im BUND-Landesvorstand für den Bereich Verkehr und Stadtentwicklung zuständig.

„Wir müssen uns Gedanken machen, wie die Mobilität der Zukunft aussieht. Dazu brauchen wir die kleinen Strecken für die letzte Meile ins Land.“ Der BUND drängt die heimischen Bundestagsabgeordneten zu handeln.

 

Märkischer Kreis – Montag, 07. November 2011

 
Neues Radar erstmals in Halver getestet

Schienentaxi sieht Hindernis auch in Kurven     von Volker Lübke

         Prof. Dr. B. Liesenkötter beim Anbau der Antenne am SchienenTaxi

Halver/Augsburg. Es klappt!“ – Professor Bernhard Liesenkötter wusste es vorher. Dennoch zeigte    sich der Ingenieur der Hochfrequenz-Technik nach dem ersten Praxistest seiner automatischen Hinderniserkennung für Schienenfahrzeuge erleichtert.

Damit ist der weltweit erste Versuch mit dem „Radar um die Kurve“ gelungen. Liesenkötter hat die Kurzwellentechnik mit Studenten an der Hochschule Augsburg entwickelt und in zahlreichen Laborversuchen durchgespielt, was jetzt auf der Gleisstrecke zwischen Halver und Oberbrügge getestet wurde.

»Ein Lokführer kann erst bremsen, wenn er das Hindernis sieht«

Friedrich-Wilhelm Kugel, Geschäftsführer der Schleif­kottenbahn, ist begeistert: Damit könne den Insassen des fahrerlosen Schienentaxis, das er zwischen Halver und Lüdenscheid einsetzen möchte, umfassende Sicherheit geboten werden. „Ein Lokführer bei der Bahn kann erst bremsen, wenn er das Hindernis sieht“, so Kugel. Der Prototyp seines Schienentaxis auf der Basis eines Kleinbusses kann jetzt um die Kurve blicken. Sicherheit sei das Argument, mit er das Schienentaxi einen Schritt näher am Ziel sieht.

Stephan Kolb, Doktorand der Uni Augsburg, packte nicht nur jede Menge Technik ins Schienentaxi. Entlang der Strecke spannten die Wissenschaftler einen Draht. Ein unscheinbarer Drahtring auf dem Dach des Schienentaxis ist das Bindeglied. Exakt justiert gibt diese Antenne des Signal zum Bremsen, wenn ein Hindernis die Schienen blockiert.

In 400 Metern Entfernung machte die Technik bei der Testfahrt in der vergangenen Woche ein auf den Gleisen stehendes Fahrzeug aus. „Kommt es geradeaus in Sichtweite, wird es von einem handelsüblichen Mikrowellen-Radarsystem genauer analysiert“, so Liesenkötter. Solche Systeme seien z.B. als Einparkhilfen bei Autos bekannt.

„Der Test war wichtig für die Weiterentwicklung des Systems“ so Liesenkötter. Der Test habe gezeigt, dass ein Objekt nach 100 Metern Entfernung hinter einer Kurve aus dem Sichtbereich des üblichen Radars verschwindet. „Mit unserem Hochfrequenz-Radar wurde das Hindernis in deutlichen Beulen in der Messlinie auf dem Computerbildschirm sichtbar.“ Die Weitergabe dieses Signals an die Fahrzeugbremsen dürfte für die Tüftler das kleinste Problem sein.

HINTERGRUND

Pendelverkehr

Das Schienentaxi soll nach den Plänen von Friedrich-Wilhelm Kugel ohne Fahrer Passagiere zwischen Halver und Lüdenscheid-Brügge befördern.

Mit der Reaktivierung des Per­sonenverkehrs auf der Volmeschiene ergäbe sich so eine umweltfreundliche und kostengünstige Ergänzung, so die Vertreter der Schleifkottenbahn GmbH.

Schleifkottenbahn Neue Ideen für alte Bahngleise

Märkischer Kreis, 31.07.2011, Rüdiger Kahlke

Bisher gab es auf der Schleifkottenbahn nur Testfahrten. Foto: Guido Raith

Bisher gab es auf der Schleifkottenbahn nur Testfahrten. Foto: Guido Raith

Märkischer Kreis/Halver. Die Bahnstrecke zwischen Meinerzhagen und Brügge soll wieder für den Personennahverkehr fit gemacht werden. Bereits im Oktober will die Bahn mit der Sanierung des Oberbaus beginnen.

Kabinen setzen sich lautlos in Bewegung, stoppen am gewünschten Zielort. Fahrpläne: Fehlanzeige. Die Schienentaxis fahren dann, wenn die Fahrgäste es wünschen. Diese Vision soll Wirklichkeit werden – in Halver. Die Schleifkottenbahn zwischen Oberbrügge und Halver wird zur Teststrecke für automatisch fahrende Schienentaxis. Friedrich-Wilhelm Kugel, Geschäftsführer der Schleifkottenbahn, sieht sich seinem Ziel einen großen Schritt näher.

Inzwischen scheint auch Bewegung in die Bemühungen zu kommen, die Bahnstrecke zwischen Meinerzhagen und Brügge wieder für den Personennahverkehr fit zu machen. Bereits im Oktober will die Bahn mit der Sanierung des Oberbaus beginnen. Auf einer Strecke von fünf Kilometern soll zunächst der Gleiskörper hergerichtet werden. Das bestätigte Udo Kampschule, Sprecher der DB in Düsseldorf, auf WR-Anfrage.

Jahrelang hatten Behörden und Politiker die Schleifkottenbahn in Halver ausgebremst, klagte Kugel. Nachdem er die ehemalige Bahnstrecke vor der Stilllegung und Abriss gerettet hatte, wollte er neue, kostengünstig zu betreibende Fahrzeuge auf der Trasse testen.

Einschub durch SKB GmbH: siehe hierzu den Blog der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG NRW) vom 11. 07. 2011.

1.                   Automatisch gesteuerte Kabinen

Auflagen, die sich an den Maßstäben der „großen Bahn“ (Kugel), orientierten, aber völlig unpassend für die neuen Konzepte waren, wurden zum Bremsklotz für das innovative Bahnkonzept.

2009 begannen Versuche mit einem umgebauten Mercedes Sprinter auf den Gleisen. Im Jahr darauf kam das Aus für das elektrogetriebene Fahrzeug, das bei der Talfahrt die Akkus wieder aufladen kann. Eine Verordnung des Landesverkehrsministers schränkte Strecke und Geschwindigkeit so ein, dass realistische Tests zur Farce wurden, so Kugel.

Inzwischen haben Schleifkottenbahn, die Stadt Halver und die Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BEG) einen Vertrag geschlossen. Grundstücksfragen wurden geregelt. Damit besteht jetzt die Möglichkeit, „eine Versuchsanlage im privaten Besitz“ zu betreiben, sagt Klaus Westensee, Sprecher der Schleifkottenbahn. Tests könnten nun ohne die Knute der Bahnbetriebsordnung erfolgen. Das Ziel: Geschwindigkeiten bis 80 km/h mit automatisch gesteuerten Kabinen. Eine Hinderniserkennung sorgt für die nötige Sicherheit auf der Strecke.

Westensee: „Damit ist die Schleifkottenbahn ihrem Ziel, auch im ländlichen Raum Elektromobilität auf der Schiene zu bringen, einen wesentlichen Schritt näher gekommen.“

2                   Elektromobilität auf der Schiene

Die Bahnvisionäre wollen mit ihrem Schienentaxi beweisen, dass man auch auf Nebenstrecken rentabel fahren kann. Westensee: „Wenn diese Strecken wieder befahren werden, kommen die Menschen auch zu den bestehenden Bahnhöfen und steigen wieder in die Bahn.“ Dass Kabinen automatisch fahren können, zeige die H-Bahn in Dortmund. Westensee: „Hochhaus-Aufzüge haben auch keinen Fahrplan.“ Sie setzten sich nach Bedarf auf Knopfdruck in Bewegung.

Mit Serienteilen aus dem Automobilbau sollen die neuen Module kostengünstig produziert werden. Mit Hochdruck werde daran gearbeitet, den 2. Versuchsträger in Halver aufs Gleis zu bringen. Dessen Motoren sollen in Drehgestelle eingebaut werden – wegen der Laufruhe. In einem 3. Versuchsträger soll das automatische Fahren mit Hinderniserkennung getestet werden.

Ein rot-weißes Viereck, die SH-2-Scheibe, kennzeichnete bisher das Streckenende in Halver. Das kann die Schleifkottenbahn jetzt abbauen. Die gut fünf Kilometer lange Strecke zwischen Halver und Oberbrügge wird zum 1. August zur Pionierstrecke für automatischen Personennahverkehr auf der Schiene. Und: Sie soll so gestaltet werden, „dass eine Verbindung nach Lüdenscheid interessant wird.“

Eine Anbindung an die Volmebahn soll in Oberbrügge erfolgen, so Kugel. Bis 2013 soll der Oberbau der Volmebahn fertig gestellt sein, mit einer Aufnahme des Personenverkehrs ist dann aber noch nicht zu rechnen, da die Sicherheitsmaßnahmen noch ausstehen, so DB-Sprecher Kampschulte. Er weist bereits auf neue Haltestationen an der Volmestrecke hin: in Kierspe und Oberbrügge. Der sich damit abzeichnende Lückenschluss zwischen Meinerzhagen und Brügge ist auch im Sinne der Planer der Regionale 2013.

 

2011-04-04 - Märkischer Kreis: Veranstaltung der Stadt Halver zum Thema Elektromobilität

     

 

2010-02-10 - Allgemeiner Anzeiger: Zwei Jahre Zeit fürs SchienenTaxi

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2010-02-09 - Drehscheibe: Geld für die Museumsbahn

http://www.Bildermonster24.de/images/918_2010.jpg
entnommen aus: http://www.Bildermonster24.de/view-918_2010.jpg

Kurzkommentar:

Wir gratulieren dem Bergischen Ring e. V. und seinem Vorsitzenden, Herrn de Bruyn-Ouboter,  uneingeschränkt zu dem schönen Erfolg mit seinem Projekt "Wupperschiene" und wünschen den Beteiligten weiterhin viel Glück.

 

Unabhängig davon drängen sich uns allerdings Fragen auf:

Die Schleifkottenbahn GmbH ist keine "Museumsbahn" .Daher werden auf uns andere Maßstäbe angewendet. Das gilt selbst dann, wenn noch so viel Vergleichbares gefunden werden kann. Dabei weisen wir nach, dass unser Projekt durch die innovative Entwicklung des ÖPNV in der Fläche der nachhaltigen Verbesserung des Gemeinwohls gilt.

Man macht es uns unbegreiflich schwer bei der Einwerbung öffentlicher Fördermittel. Von der Politik werden wir  zwar sehr gelobt - aber den Schritt weiterzugehen, auch und gerade unser Projekt öffentlich zu fördern, haben die Verantwortlichen bisher (Stand 12. Februar 2010)  leider noch nicht geschafft.

Dabei steht fest: Die breite Umsetzung unserer Entwicklung könnte dazu beitragen, (nicht nur) dem Staat erhebliche Ersparnisse bei den Ausgaben für den ÖPNV  einzubringen. Denn wir haben aufgezeigt, dass mit unserer innovativen Technik die klassische "win - win - Lage" - also Vorteile für alle (!) entsteht.

Die Förderung unseres Vorhabens rechnet sich - auch und sogar für den Staat - warum unterbleibt sie dann bisher?

Mit großer Spannung wartet die Öffentlichkeit, warten wir alle auf Antworten -  bisher vergeblich!

  Klaus Westensee

Pressesprecher BME

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2010-01-01 - Frischer Wind - Technik - Revolution

Dem nachstehenden Interview wird zur Klärung der sachlichen Richtigkeit folgende Anmerkung von mir vorangestellt:

An der eigentlichen Entwicklung des SchienenTaxis selbst war ich nicht beteiligt. Ich bin erst später hinzu gestoßen. Seitdem arbeite ich allerdings sehr eng mit Herrn Kugel zusammen, um sein Projekt voran zu treiben.

Fakt ist: Herr Friedrich Wilhelm Kugel ist der Erfinder und geistige Vater des SchienenTaxis!

Klaus Westensee

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2009-09-03 - Allgemeiner Anzeiger Halver: 16 km Fahrt kostet nur 1,71 €


 

 

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2009-09-03 - Halveraner Rundschau: Unschlagbar günstige Fahrpreise

           

 

 

 

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2009-04-15 - Märkisch-Bergischer Eisenbahnverein

Wettbewerb für Schienenfahrzeuge

Halver, Matthias Clever,

Halver. „Schienen erhalten, Zukunft gestalten" – so könnte das Anliegen des Märkisch-Bergischen Eisenbahnvereins (BME) zusammengefasst werden. Mit dem ersten Versuchsträger des Schienentaxis sorgten die Mitglieder im vergangenen Jahr bundesweit für Furore.

„Das war erst der Anfang", sagt Friedrich Wilhelm Kugel. So soll in diesen Jahr ein zweiter Versuchsträger gebaut und die Strecke Oberbrügge-Halver als Pilotstrecke in Betrieb genommen werden. Außerdem will der Verein erreichen, dass ein Verkehr von Bahn und Bus von Halver bis Wuppertal möglich ist.

„Bis wir diese Zielvorgabe erfüllt haben, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen", räumt Kugel ein, „doch wenn wir gar nichts unternehmen, werden auch die noch vorhandenen Schienen abgebaut und zu Geld gemacht." Seiner Meinung nach habe er von Verantwortlichen aus der Landes- und Bundespolitik keine Unterstützung bekommen. „Im Gegenteil, mit dem Vorbringen fadenscheiniger Argumente und Verzögerungstaktiken aller Art warten diese Kreise nur darauf, dass wir aufgeben", erklärt Kugel. Der Initiator des Schienentaxis will nun Bürger und Unternehmer ins Boot holen, um die Ziele des BME durchzusetzen.

Dazu soll in den kommenden Wochen ein Wettbewerb ausgeschrieben werden. „Bürger sollen selbst Fahrzeuge bauen und diese auf die Schienen bringen", so Kugel. Der Wettbewerb soll in zwei Kategorien unterteilt sein: Mit und ohne Verbrennungsmotor. „Ob mit Solar angetrieben, Muskelkraft oder mit einem alten Mofa-Motor – alles ist denkbar, um die Draisinen ans Fahren zu bekommen", meint der Visionär. In Halver könnten die Fahrzeuge auf einer 200 Meter langen Strecke getestet werden. Anfang September sollen die Ergebnisse präsentiert und prämiert werden. „Ein kurzer Zeitraum, aber dennoch realistisch, etwas zu schaffen", so Kugel. Er verweist auf den Bau des Versuchsträgers für das erste Schienentaxi: der habe nur wenige Wochen gedauert.

Fahren könnten die selbstgebauten Draisinen auch auf der stillgelegten Strecke zwischen Radevormwald-Wilhelmstal und Wuppertal. Ziel sei es, auch die Strecke zwischen Halver und Oberbrügge als Pilotstrecke zu aktivieren. Dazu sucht Kugel Mitstreiter, die sich nach dem Vorbild des Freundeskreises der Herpine engagieren (siehe Infobox).

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2009-04-08 - WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU - Seite 7

 Märkischer Kreis – Pressespiegel – 36. Jahrgang Nr. 67/09  - 08.04.2009

 Mit der Bahn im 30-Minuten-Takt von Gummersbach nach Köln

 Oberbergische Wirtschaft weist in einer Studie die Wirtschaftlichkeit eines verstärkten Fahrplanangebots auf der Schiene nach. Auch Meinerzhagen könnte davon profitieren

 

MEINERZHAGEN • 2013 wird Meinerzhagen wieder Anschluss an den Personenverkehr auf der Schiene erhalten. Das wurde erst kürzlich von Vertretern von Bahn und Politik anlässlich einer Podiumsdiskussion in der Stadthalle bekräftigt. Bis dahin sollen alle Voraussetzungen für eine Verlängerung des Zugangebotes auf der Teilstrecke von Marienheide bis Meinerzhagen geschaffen sein.

Vorgesehen ist, dass Meinerzhagen von und in Richtung Rheinland/Köln im Stundentakt angebunden ist.

Ab Gummersbach ist aktuell sogar eine Ausweitung des Bahnangebots auf eine Anbindung Richtung Köln im halbstündigen Takt im Gespräch.

 „Die oberbergische Wirtschaft fordert die Ausweitung des bestehenden und geplanten 30-Minuten-Taktes bis zum Hauptbahnhof Gummersbach und die Aufnahme des Streckenabschnittes Engelskirchen-Gummersbach in das Investitionsprogramm des Landes NRW." So das Fazit eines Positionspapiers der Beratenden Versammlung Oberberg (BVO), dem oberbergischen Regionalausschuss der IHK Köln, zum Ausbau der Bahnstrecke der Regionalbahn 25 Köln-Gummersbach. Damit könne die Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) bei der anstehenden Neuausschreibung Angebotsabfragen für eine halbstündige Taklung bis Gummersbach einholen.

 Sobald die infrastrukturellen Probleme im Bereich des Kölner Eisenbahnrings gelöst seien, solle zudem eine Fahrtzeitverkürzung auf der Strecke Köln-Gummersbach angestrebt werden. In einem Investitionsprogramm hat das Land NRW zugesagt, die Bahnstrecke der RB 25 über Marienheide hinaus auszubauen und durch den Umbau des Bahnhofes Engelskirchen den bisher in Overath endenden 30-Minuten-Takt ab 2013 bis Engelskirchen auszuweiten. Die Verlängerung des halbstündigen Takts über Engelskirchen hinaus bis Gummersbach ist in dem Programm bisher nicht vorgesehen.

 „Eine gute Verkehrsanbindung mit Straße und Schiene ist. ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaftsregion Oberberg. Dies gilt besonders für die Kreisstadt Gummersbach, die als Mittelzentrum viele Funktionen für die Menschen und Unternehmen im Kreis wahrnimmt. Daher muss der Halbstundentakt bis zum Hauptbahnhof Gummersbach verlängert werden", begründet Michael Pfeiffer, Vizepräsident der IHK Köln und Vorsitzender der BVO, die Forderungen der oberbergischen Wirtschaft. „Die vielen Investitionen des Landes NRW in die Entwicklung des Steinmüllergeländes – etwa der Neubau des Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln - sprechen für eine bessere Bahnanbindung", so Pfeiffer weiter.

 Das von der IHK in Auftrag gegebene und in enger Zusammenarbeit mit dem Oberbergischen Kreis und der NVR erarbeitete Gutachten schlägt vor, einen kurzen Abschnitt westlich des Bahnhofs Dieringhausen zu ertüchtigen, damit sich entgegenkommende Züge im Bahnhof Engelskirchen kreuzen können.

Die Kosten schätzen die Gutachter auf rund 1,2 Millionen Euro. Wenn für den vorhandenen zweigleisigen Abschnitt  zwischen Dieringhausen und Gummersbach die in Aussicht gestellte Ausnahmegenehmigung des Eisenbahnbundesamts erteilt wird, sind keine weiteren Investitionen in die Strecke notwendig, um den 30-Minutentakt bis Gummersbach zu verlängern.

Erste Schätzungen für den Bahnbetrieb kommen auf Basis heutiger Preise zu einem jährlichen Betriebskostendefizit von rund 1,5 Millionen Euro. Diese Summe kann im Zuge der Neuausschreibung für die Gesamtstrecke der RB 25 aber stark reduziert oder sogar ganz eliminiert werden. „In der Vergangenheit haben alle Neuausschreibungen zu großen Kosteneinsparungen geführt – dies wird auf der Strecke Köln-Gummersbach-Marienheide-Meinerzhagen ebenso sein", ist sich Pfeiffer sicher.

Die IHK-Zweigstelle Oberberg hat ihr Positionspapier den oberbergischen Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie dem Landrat, betroffenen Bürgermeistern, dem Dekan des Campus Gummersbach und der Kreishandwerkerschaft mit der Bitte um Unterstützung vorgelegt. „Mit einem starken Votum des gesamten oberbergischen Kreises – Wirtschaft, Politik und Hochschule – werden wir jetzt für den 30-Minuten-Takt kämpfen", verspricht Pfeiffer.

fe/oa 08.04.2009

 

Kommentar

zum  Pressebericht vom 08. 04. 2009 im märkischen Pressespiegel:

Wie erfreulich - aber auch wie eigentümlich widersprüchlich, wenn man den Pressebericht vom 06. 04. 2009 vom Kerninhalt mit diesem neuen Bericht vergleicht. Wenn die Regierung selbst Maßnahmen ergreift, klingt alles anders.

Wie sagte schon der Alte vom Rhöndorf, Konrad Adenauer: "Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern!"

Dabei ist zu beachten, dass hier die "alte" und teure Technik zumTragen kommt.

Um jedem Missverständnis vorzubeugen: Wir - der BME und die SKB - sind keineswegs Gegner der bisherigen Eisenbahntechnik. Wir wissen nur, dass sie für die Fläche mit ihrem niedrigeren Verkehrspotential tatsächlich zu teuer ist.

Wir wollen die aktuelle Bahntechnik also weder ablösen noch abwerten, sondern dort, wo die "große Bahn" zu unwirtschaftlich ist, mit unserer Technik die Marktlücke füllen - und: wir sind auch billiger als jeder Busverkehr, weil

  1. die Herstellung unserer Fahrzeuge sehr viel kostengünstiger ist und

  2. außerdem mit einem von der aktuellen Bahn bisher nicht erreichbaren Maß an Sicherheit automatisiert

  3. und deswegen wie ein Fahrstuhl sogar führerlos betrieben werden kann.

  4. Wir fahren mit regenerativ erzeugter elektrischer Energie und deshalb mit Null CO2 - Ausstoß.

  5. Außerdem bleiben volkswirtschaftlich wertvolle Anlagen erhalten, statt sie einfach aufzugeben.

Es wäre hoch erfreulich, würde die "große Bahn" wieder gestärkt. Wir sind keine Konkurrenz für sie, sondern wir bieten an, dort zu fahren, wo die Betriebskosten für die Bahn - auch für den Bus! - einfach zu teuer sind . Und wir benötigen noch nicht einmal eine neue Infrastruktur, sondern nutzen die vorhandene, wie z. B. stillgelegte Strecken...

Klaus Westensee

Pressesprecher BME

 

2009-04-06 - WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU

Märkischer Kreis – Pressespiegel – 36. Jahrgang Nr. 65/09  - 06.04.2009

Warnsignale für Südwestfalen: Region muss ihre Kräfte bündeln

Verkehr, Industriepolitik, Bildung, Abwanderung und Energie: Ein Strategiepapier der CDU

Ausriss; vierter Absatz, wörtlich zitiert::

Flexible Busse statt Schienenausbau

Die Region Südwestfalen fürchtet, beim öffentlichen Nahverkehr abgekoppelt zu werden.

Dabei nimmt die CDU Abstand in der "irrealen" Schienenvorrangpolitik zugunsten der Busversorgung. "Der Nahverkehr auf der Straße per Bus ist um die Hälfte günstiger als der Nahverkehr auf der Schiene" heißt es. (Hervorgehoben vom Pressesprecher des BME).

Rückläufige Schülerzahlen und die stärkere Nutzung der Senioren schaffen neue Herausforderungen. "Mittelfristig nimmt der Bedarf nach Fahrdiensten für Senioren zu." Deshalb seien flexiblere Busangeboten in der Fläche dringend notwendig. ...

 

Kommentar

zum Pressebericht vom 06. 04. 2009 im märkischen Pressespiegel:

  1. Der Urheber des Textes der "CDU" im Bericht vom 06. 04. 2009 wird nicht erwähnt. Damit wird der Austausch der Argumente erheblich erschwert.

  2. Im Papier "nimmt die CDU Abstand in der "irrealen" Schienenvorrangpolitik" - dazu ist festzustellen: Einen Vorrang der Schienenpolitik gibt es tatsächlich seit mehr als 4 Jahrzehnten (!) nicht mehr: Ganz im Gegenteil: Von ursprünglich mehr als 40.000 km Streckengleisen wurden bisher rund 10.000 km stillgelegt und zu großen Teilen entwidmet und abgebaut.

  3. Der zum Teil unstrittige Erfolg der Bahn in den letzten 10 Jahren bezieht sich vor allem auf den schnellen Fernverkehr, für den allerdings "irrationale Baukosten" in Kauf genommen wurden.

  4. In der Fläche  dagegen hat das Auto und der Straßenbau eindeutig den Vorrang, während vorhandene Eisenbahnstrecken massiv vernachlässigt worden sind -  wenn die CDU diesen Tatbestand als "irreale Schienenpolitik" bezeichnet hätte, wäre sie des Beifalls unserer Bürger sicher gewesen.

  5. Die Tatsache, dass - möglicherweise nicht nur in der CDU - überhaupt von einer "irrealen" Schienenvorrangpolitik" gesprochen wird, zeigt überdies bedenkliche Mängel in der Sachkenntnis dieser Politiker auf: Sie lassen sich von der "alten" Schienenfahrzeugtechnik tragen - diese ist allerdings meistens wirklich zu teuer, um in der Fläche betriebswirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden zu können.

  6. Sie übersehen aber geflissentlich, dass der BME und die SKB GmbH bereits seit 15 Jahren darum kämpfen , eine anderes schienengebundenes Fahrzeugssystem einsetzen, das auf den Schienen nahezu zu Selbstkosten  eingesetzt werden kann - auf dieser HP wird Ihnen das Gedankengut ausführlich dargestellt. So preisgünstig kann kein Bus fahren.

  7. Diese Überlegungen hatte Herr Kugel seinerzeit im Landtag vorgestellt. Wir arbeiten intensiv daran, die Öffentlichkeit zu informieren und ihr die großen Chancen dieses Projekts zu verdeutlichen.

  8. Unsere Argumente haben unter anderem folgende sachliche Grundlagen:  -  Optimierung der Verkehrspolitik in der Fläche, -  fiskalpolitische Nachweise  -  ökopolitische Feststellungen  -  wirtschaftspolitische Auswirkungen  -   Folgen für den Arbeitsmarkt und weitere Argumentationsebenen.

  9. Das alles ist den Politikern bekannt - auch denen der CDU - aber sie wollen wider besseres Wissen ein verkehrstechnisch überholtes Gedankengut durchsetzen: Vorrang für die Straße vor der Schiene. In welchem Zeitalter leben wir eigentlich? Oder mangelt es den besagten Politikern neben der Einsichtsfähigkeit auch an Vorstellungsvermögen und kreativer Kraft zum Vorausschauen?

   Klaus Westensee

Pressesprecher BME

 

2008-11-25 - Grundsätzlicher Begleittext für die Presse - Vorstellung unserer Arbeit

Bergisch-Märkischer Eisenbahnverein e.V. 25746 Ostrohe 2008-11-25

Klaus Westensee – Pressesprecher Neue Str. 13

Klaus.Westensee [at] t-online.de

Begleittext für die Presse - Vorstellung unserer Arbeit:

I Kurze Vorstellung:

Wer sind wir:

1. Bergisch-Märkischer Eisenbahnverein e.V. („BME"):

Vorsitzender ist Herr Stefan Heinrich

In der Hälver 20 (kein Schreibfehler)

58553 Halver (kein Schreibfehler)

Herr Heinrich ist einer der beiden Geschäftsführer der SKB GmbH

2. Schleifkottenbahn GmbH („SKB GmbH")

Geschäftsführer neben Herrn Heinrich:

Herr Friedrich Wilhelm Kugel

Hagener Str. 70

58566 Kierspe

3. Der Unterzeichner ist Pressesprecher des BME sowie Gesellschafter bei der SKB GmbH

Was   wollen wir:

Der BME ist ein gemeinnütziger Verein, der sich – unter anderem – zur Aufgabe gesetzt hat, in Deutschland wieder einen attraktiven Nebenbahnverkehr durchführen zu lassen. Ggf. müssen die erforderlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Der BME führt die praktische Ausführung des oben genannten Teilziels durch.

Im Auftrag der BME entwickelt und erstellt die Schleifkottenbahn GmbH geeignete Versuchsträger bis zur Serienreife.

Diese werden auf der Strecke der SKB GmbH erprobt.

Derzeit erprobt er im Rahmen des oben genannten Pilotprojekts den ersten Versuchsträger.

Der BME trug - seit langem (!) - den zuständigen Stellen in Nordrhein-Westfalen sowie  am 21. Juli 2008 den Bundes – Fachministern und schließlich auch an die promovierte Physikerin, Frau Dr. Merkel, ein Lösungskonzept für den Nebenbahnverkehr (SPNV / ÖPNV) in Deutschland vor.

Bis heute liegen keine bzw. keine brauchbaren Antworten vor.

Warum werden so nachdrücklich aktiv?

Aktueller Anlass für die Ausarbeitungen an die Herren Bundesminister war die nicht mehr nachvollziehbare Entscheidung in NRW, mit einem Aufwand von ca. 70 Millionen Euro Gleisanlagen im Werte von vielen hunderten von Millionen Euro demontieren und in Radwege umbauen zu lassen.

Damit wird zwar kein einziges Verkehrsproblem der Fläche sinnvoll gelöst, wohl aber ein enormer, nicht wieder gutzumachender Schaden angerichtet.

Denn: Abgerissene Strecken sind unwiederbringlich verloren.

Wir wollen erreichen, dass diese an Torheit grenzende Gedankenlosigkeit unter allen Umständen unterlassen wird.

Vor allem wollen wir bewirken, dass die Option der Weiter- und/oder Wiederverwendung von Nebenbahnstrecken aufrecht erhalten wird.

Unter "Historie" finden Sie die wörtlichen Schreiben sowie deren unzureichende Beantwortungen vor.

Unsere Schreiben sind Ausarbeitungen. Diese können – bei realistischer Betrachtung – keine „Briefe" im eigentlichen Wortsinn mehr sein.

Die überaus komplexen Themenkreise verbieten, die Empfängerin lediglich mit schlagwortartigen Behauptungen zu konfrontieren. Deshalb müssen mindestens die wichtigsten Argumente angesprochen werden. Daraus ergibt sich auch der Umfang der Schriftstücke.

Themenschwerpunkt ist der „Nebenbahnverkehr in der Fläche" – SPNV / ÖPNV.

Bei unseren Ausführungen handelt es sich um für die Damen und Herren der Regierung scheinbar bisher unbekannte, aber effektive Lösungsangebote zu folgenden wichtigen Themen:

Öffentliche Haushalte und nachhaltige neue Einsparungspotenziale (Finanzminister),

Verkehrsprobleme und innovative Lösungsangebote in der Fläche (Verkehrsminister),

dauerhafte Entlastung der Umwelt durch Verringerung der Emissionen von CO2, Ruß, Lärm, Schmutz u. ä. (Umweltminister).

Die Herren Bundesminister werden darin - bisher erfolglos - aufgefordert, ihrem rationalen Denken zu folgen:

Für die öffentlichen Hände sind enorme finanzielle Erleichterungen zu erwarten. Das haben wir dem Bundesfinanzminister erklärt. – Seine – von uns in diesem Sinne schon erwartete(!) – Antwort spricht Bände: Entweder haben seine Beamten nichts verstanden (wie glaubwürdig ist das?), oder sie wollen sich erst gar nicht mit der schwierigen Frage befassen – welche Rolle spielen schon gewaltige Steuereinsparungen für ?

Sie haften ja nicht, wie das jetzt den Siemensmanagern passieren kann, für ihre vorhersehbaren Fehler.

Bisher nur unter größten Schwierigkeiten zu bewältigende Probleme des Verkehrs in der Fläche können relativ schnell, attraktiv, einfach und kostengünstig gelöst werden. Das haben wir dem Bundesverkehrsminister verdeutlicht.

Ökologische Probleme des Umweltschutzes werden ebenfalls deutlich verringert. Das haben wir dem Bundesumweltminister geschrieben.

Daraus ergibt sich die Forderung an jeden der Bundesminister, im Zusammenhang mit den von uns angesprochenen Verkehrsproblemen in der Fläche schnellstmöglich die sachrichtigen Entscheidungen zu treffen.

Jedes Verzögern kann zu erheblichen, nicht wieder umkehrbaren Schäden führen.

Es erscheint in diesem Zusammenhang sinnvoll, kurz die treibenden Kräfte dieses Projekts und die dahinter stehende Idee zu erläutern.

Die wesentlichen Ideengeber sind Menschen, die teilweise noch den zweiten Weltkrieg und seine katastrophalen Folgen für Deutschland miterlebt haben.

Sie wurden in einer Welt der Wertgemeinschaft des Zusammenhaltens, des Miteinanders und des gemeinschaftlichen Wiederaufbaus groß.

Heute müssen sie erleben, wie wertvolles Volksvermögen teilweise aus reiner Fahrlässigkeit, teilweise aus Unkenntnis, zum Teil aber auch aus zynischer Profitgier nicht nur aufs Spiel gesetzt, sondern vorsätzlich zerstört wird.

Der Widerspruch zwischen den sich verschärfenden energietechnischen Fragen einerseits, der Verringerung billiger (fossiler) Energiemengen mit konsequent zunehmender Verteuerung andererseits und ihre interdependenten Verknüpfungen mit ökologischen Problemstellungen sind doch für jeden offensichtlich.

Wirklich für jeden??

Wieso handeln die politisch Verantwortlichen nicht dementsprechend?

Dummheit könnte als mildernder Entschuldigungsgrund gelten; die Herrschaften müssten dann nur wegen erwiesener Unfähigkeit gehen – aber:

Sind politische Entscheidungsträger in so hohen Ämtern wirklich dumme Menschen? Doch ganz offensichtlich nicht.

Wieso treffen sie gleichwohl so oft im klaren Wissen um die Folgen ihres Tuns und Lassens derart rücksichtslos unverantwortliche, nicht mehr nachvollziehbare und häufig auch nicht wieder gutzumachende Anordnungen und Entscheidungen?

Ein Beispiel (für viele):

Gemeinden erhalten finanzielle Unterstützung für den Abbau von Gleisen. Der Abriss wird verschönernd als „Rückbau" bezeichnet. Die freigewordene Trasse wird danach als Fahrradweg oder Parkraum genutzt.

Wollen aber Gemeinden mit Blick für die Zukunft die Gleisanlagen behalten, müssen sie dafür sogar noch Geld ausgeben – Geld, das sie aber nicht haben...

Treten Privatinitiativen gegen diesen Widersinn auf, laufen sie Gefahr, ggf. sogar gerichtlich verfolgt zu werden...

Was treibt manche Politiker zu derartigen Fehlhandlungen? Und:

Um wie vieles mehr trifft sie - als kluge Menschen(!) -  die persönliche Schuld an den leicht vorhersehbaren Konsequenzen?

Allerdings – üblicherweise brauchen sie selbst für die von ihnen angerichteten Schäden nicht zu haften – dafür hat dann die Gesellschaft aufzukommen.

Immer wieder werden in Deutschland sehenden Auges unumkehrbare Schäden angerichtet.

Dazu kommen die brennenden Umwelt- und Energieprobleme; sie müssen schnell und nachhaltig gelöst werden.

Für unser spezifisches Thema heißt das:

Wir denken positiv und bieten – für den Bereich des Nahverkehrs – ein Lösungskonzept an.

Aus diesem Grund sind unsere Pläne gleichzeitig auch absolut politischer Natur. Sie sind aber im besten Sinne des Wortes überparteilich.

Nur eines sind sie (für uns persönlich) nicht: „Renditeorientiert".

Daher gibt es für uns grundsätzlich auch keine Berührungsängste mit diversen politischen Richtungen, denn: [nicht nur physikalische] Kenntnisse sowie allgemein anerkannte Axiome und Grundkenntnisse sind parteilich ungebunden…)

Leider hören wir als Gegenargumentation immer häufiger: „Das ist politisch so gewollt!"

Kein Wunder, dass Bewertungen von auf solche Weise getroffenen politischen Entscheidungen große Schwierigkeiten bereiten.

Das gilt erst recht, werden die geleisteten Amtseide der Verantwortlichen mit ihren diesbezüglichen Handlungen verglichen:

Als Beispiel und zum Vergleich: Amtseid des Ministerpräsidenten und des Kabinetts (Artikel 53, Landesverfassung NRW):

 

"Ich schwöre, dass ich meine ganze Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden,… "

Jeder Leser der Eidesformel wird sehr nachdenklich werden…

Werden die von uns projektierten Pläne umgesetzt, wird bereits im Vorwege ein für jedermann deutlich erkennbarer ungeheurer volkswirtschaftlicher Schaden vermieden.

Spiegelbildlich dazu entsteht ein gewaltiger Nutzen – und das allein dadurch, dass diese vorher erkennbaren und deswegen auch absolut vermeidbaren Fehler unterlassen werden.

Jeder weiß, dass der Verkehr in der Fläche (SPNV / ÖPNV) derzeit sehr viel Geld kostet. Es muss ausgegeben werden, wenn die Lebensbedingungen der Bevölkerung im Einklang mit unserem Grundgesetz auch auf dem Lande aufrecht erhalten werden sollen.

Daraus folgt:

Die breite Umsetzung unserer Pläne würde die öffentlichen Hände außerordentlich entlasten, weil für den SPNV / ÖPNV kaum noch Kosten entstünden.

Dies haben wir dem Finanzminister (siehe oben) deutlich dargelegt. Möglicherweise könnte sich dieser Verkehr – geschickt angefangen – eines Tages sogar selbst tragen.

Dadurch entsteht für unser Volk per Saldo ein riesiger Vorteil, den man absolut als volkswirtschaftlichen Gewinn bezeichnen muss.

Dazu passt seine - von uns so erwartete (!) - Antwort, die er uns durch Herrn Schelenz zuteil werden ließ.

Auch das erklärt, weshalb wir derartig nachdrücklich für unsere Pläne eintreten müssen.

Modernes und innovatives Denken unter Beibehaltung anerkannter gesellschaftlicher Grundwerte stellt keinen Widerspruch dar.

Unser aller „Gewinn" liegt darin, wenn es – ähnlich der Wiederaufbauphase nach 1945 – gelingt, Schäden zu verhindern und dazu beizutragen, für unsere Kinder und Enkel ein zukunftsfähiges Deutschland mit zu gestalten.

Nicht mehr (!) – aber auch nicht weniger (!) – erwarten wir von der herrschenden politischen Klasse. – Ob sie es je schafft, diesen Ansprüchen gerecht zu werden?

Übrigens:

Siemens hat angekündigt, seine bisherigen Spitzenmanager für die von ihnen angerichteten Schäden persönlich haftbar zu machen.

Was leicht übersehen wird: Die ehemalige Deutsche Bundesbahn ist jetzt offiziell ebenfalls ein Privatunternehmen. Auch hier stehen Manager an der Spitze, die (z. B. im Bereich des SPNV, aber auch im Güterverkehr) wie bei Siemens zur persönlichen Haftung herangezogen werden könnten…

Aber wann werden Politiker, die – wie jetzt in NRW – vorsätzlich derartige Schäden anrichten, persönlich zur Rechenschaft gezogen und haftbar gemacht?

Klaus Westensee

Pressesprecher BME

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