Unser SchienenTaxi - das Angebot für den ÖPNV!

 

Zur Vorbereitung auf die ersten Testfahrten hatten die Herren Kugel und Arnold einen längeren Streckenabschnitt mit Pfosten und einem daran aufgehängten Draht bis durch den Tunnel  gezogen. An diesem Draht werden die entsprechenden Signale entlang laufen. Dadurch wird es möglich sein, auch hinter Kurven oder im Tunnel liegende Hindernisse zu erkennen. Per Kurzwelle wird damit dem später im Regelbetrieb fahrerlos betriebenen Fahrzeug das Signal zum rechtzeitigen Anhalten übermittelt. Für die Passagiere bewirkt dies eine Sicherheit, die der Mensch einfach nicht bieten kann.

Am Freitag, dem 28. Oktober 2011 war es endlich so weit:

Zunächst wurde der Versuchsträger Nr. 1 (unser "blaues" SchienenTaxi) mit einer Antenne ausgerüstet. Sie wurde auf dem Dach des Fahrzeuges montiert und mit den Messgeräten im Fahrzeug verkabelt. Die hochempfindlichen Messgeräte konnten zusammen mit einer Labormuster-Brettschaltung auf einem Tisch im Fahrzeug installiert werden.

Als "Hindernisse" dienten der mit einem Kran ausgerüstete SKL samt Anhänger und ein einfacher Rollwagen, auf dem ein Drahtkorb befestigt wurde. Damit standen unterschiedliche Reflektoren zur Verfügung, die von dem System erkannt werden sollten. Sie wurden auf die Strecke geschickt.

Dann starteten die Herren  Professor Dr. Liesenkötter und Dr. Ing. Kolb auf unserer Strecke - der "Versuchsanlage im privaten Besitz" - den ersten Feldversuch. Die Laborversuche und Tests in Frankreich waren zuvor erfolgreich verlaufen. - Es war erstaunlich zu sehen, wie viele Signale der unterschiedlichsten Sender auf unserer Strecke zu empfangen waren - lange bevor die eigenen Testfahrten begannen.

Im späteren Einsatz muss das Programm also lernen, die bereits vorhandenen Signale als  "für das System irrelevant " zu erkennen und bei der Bewertung der für die Sicherheit des Betriebes wichtigen Signale auszublenden (bei den Messungen haben uns diese Signale nicht gestört).

Die Vorbereitungen und Programmierungsarbeiten nahmen sehr viel Zeit in Anspruch, bevor endlich die ersten Testfahrten durchgeführt werden konnten. Dazu gehörte auch das Aufstellen unterschiedlichster Sende- und Empfangseinrichtungen samt den erforderlichen Einstellungen.

Und so sahen die Signale auf dem Bildschirm aus: Sie zeigten, dass die Tests  funktionieren.

Jetzt müssen die Tests ausgewertet und für die Belange des SchienenTaxis weiter  entwickelt werden. - Wir sind sicher, dass auch das Herrn Professor Dr. Liesenkötter und seinem Team binnen vertretbarer Zeit gelingen wird.

Alle Bilder: Prof. Dr. Liesenkötter

 

 

 

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