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Halver – das neue Zentrum innovativer Bahntechniken bei der Umschlagstechnik und für den rollenden Verkehr

Die grundsätzlichen Voraussetzungen für das Errichten von innovativen Pilotanlagen wurden in Halver bereits geschaffen:

Durch Vereinbarungen zwischen

der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW (BEG),
der Stadt Halver und
der Schleifkottenbahn (SKB)

war es möglich, die Voraussetzungen zu schaffen, um die Ergebnisse dieser Forschungen umsetzen zu können.

Es wird eine Zelle gebildet, die

Ø brachliegendes Bahngelände nutzt und

Ø dabei zusätzliche Arbeitsplätze schafft, die

Ø (nicht nur) kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit bietet, ihre neuen Bahntechniken im Maßstab 1 : 1 darstellen, erproben und weiter entwickeln zu können, sondern diese außerdem

Ø durch die Transparenz ihres unmittelbaren Nebeneinanders auf dem Testgelände für die Interessenten (im Bereich der neuen Umschlagstechniken z. B. Spediteure)

Ø im Wettbewerb der Systeme vergleichbar zu machen und

Ø anschließend durch ihre Hersteller zu vermarkten,

Ø und so auch noch der Umwelt und den nachfolgenden Generationen zu nutzen.

In Halver wird dazu auf dem vormaligen Bahnhofsgelände (von ca. 38.000 m²) auf einer Fläche von ca. 10.000 m² und in Verbindung mit der Strecke Halver – Oberbrügge (Länge 6,2 km) ein Forschungsprojekt entstehen,

Ø um selbstfahrende (das heißt führerlos) betriebene Transporteinheiten zu entwickeln und zu erproben, die

Ø Hindernisse automatisch erkennen können. Die Fahrzeuge sollen mit moderner Elektronik aus der Automobilfertigung ausgestattet werden.

Ø In die Fahrzeuge ist aktive und passive Sicherheit installiert, damit diese auf Strecken ohne teure Fahrwegsicherung betrieben werden können. Im Hinblick auf diese Sicherheitsvorkehrungen besteht insoweit Vergleichbarkeit mit dem Straßenverkehr.

Ø Außerdem wird auf dem Bahnhofsgelände die modernste Umschlagstechnik der Gegenwart vorgestellt. Die Schleifkottenbahn (SKB) bietet dazu in idealer Weise Testmöglichkeiten zum Erproben und Vergleichen der unterschiedlichsten Umschlagssysteme. Neben den „vertikal-horizontal-vertikalen" Bewegungsabläufen wird auch mindestens ein „ausschließlich vertikal" arbeitendes System vorgestellt werden.

Grundsätzlich ist darüber hinaus zu bedenken, ob in Halver nicht parallel zu den innovativen Bahntechniken in Zusammenarbeit mit Universitäten und/oder Fachhochschulen ein projekt-begleitendes Forschungsinstitut eingerichtet werden sollte.

Nicht nur die Hersteller modernster Umschlagstechniken, sondern auch die Anbieter der unterschiedlichsten innovativen Fahrzeuge haben so auf der SKB die Chance, ihre Erfindungen zu erproben, sie wissenschaftlich begleiten zu lassen und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Nach einer geschätzten Entwicklungszeit von drei bis fünf Jahren können diese Fahrzeuge beispielsweise im Pendelverkehr mit kurzen Taktzeiten zwischen den Städten Halver und Lüdenscheid (und nicht nur auf dieser Relation) verkehren.

In Brügge können sie als Zubringer für die Hauptstrecke Köln – Dortmund dazu beitragen, mehr Fahrgäste auf die Bahn zu bekommen. Als Betreiber können kleine Verkehrsunternehmen gegründet werden, die sogar ohne Subventionen im „Wettbewerb der Systeme" mehr Fahrgäste überzeugen, die Bahn zu nutzen.

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