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Gegenwärtige Erfahrungen mit deutschen Bahnen

In den letzten 30 Jahren waren auf vielen von der DB schließlich aufgegebenen Regionalstrecken und Strecken in der Fläche durch die privaten Betreiber Fahrgastzuwächse bis zu 30 % durch die kombinierte Verwendung neuer Fahrzeuge (Leichttriebwagen) und intensive Kundenbetreuung möglich geworden.

Aber auch der Einsatz privater Unternehmen ist dann nicht mehr finanzierbar, wenn Strecken auf einer Länge von 20 bis 30 km keinerlei Möglichkeit bieten, Kreuzungen und/oder Überholungen zu ermöglichen, weil zuvor bestehende Weichenanlagen abgebaut worden sind (Aktion „Weichenklau").

Dadurch wird ein flüssiger, wirtschaftlich zu betreibender Verkehr schicht konterkariert.

Eine leichte Berechnung führt diesen Umstand plastisch vor Augen:

Wenn sich ein Leichttriebwagen mit durchschnittlich 50 Fahrgästen in diesem Abschnitt befindet, kann unter den heute gegebenen Fahrdienstvorschriften kein zweites Fahrzeug auf derselben Strecke sein.

Verkehren die Fahrzeuge im Stundentakt (ggf. bis zu 15mal täglich), werden pro Tag weniger als 750 Fahrgäste in einer Richtung befördert. Damit ist ein wirtschaftlicher Betrieb unter den bisher geltenden Voraussetzungen unmöglich. Das trifft z. B. genau auf die Bäderstrecke von Heide nach Büsum zu. Dieser Pendelzug soll im Stundentakt die Fahrgäste von und nach der Hauptstrecke Hamburg - Westerland weiterbefördern. Da er aber in einem eigenen Takt fahren muss, um seinen Stundenrhythmus halten zu können, verpassen die Fahrgäste auf der Hauptstrecke den Zug häufiger, als man annehmen sollte - folglich ist der Pendelzug oft nur schwach besetzt und damit im Grunde genommen noch unwirtschaftlicher.

Abhilfe könnte der Wiedereinbau von zwei Weichen auf halber Strecke in Wesselburen bringen, weil dann das Angebot verdoppelt werden könnte - eine Maßnahmen, die sich regelmäßig besser bewährt, als ein Angebot auszudünnen. Würde man hierfür die SKB-Entwicklung der "bedienungsfreien verschleißarmen passiven Weiche" ("bvpW") benutzen, entstünden der DB Netz AG nur die einmaligen Kosten für den Wiedereinbau der früher vorhanden gewesenen Weichen. Der grundsätzlich einfacheren Konstruktion der "bvpW" wegen würden  diese Kosten gegenüber früheren Weichen deutlich niedriger ausfallen. Sie sind danach integraler Bestandteil des übrigen Oberbaus - und erforderten dann keine weiteren Betriebskosten als ohnehin für den Oberbau nötig .

Das verdoppelte Angebot (bei niedrigen Trassenpreisen) könnte mehr Publikum auf die Schienen zurückbringen, als das jetzt der Fall ist - denn Viele bevorzugen ihr Auto trotz ständiger hoher Straßenbelastungen und Parkproblemen in Büsum, weil die Bahn einfach zu unattraktiv ist - trotz ihres neuen Fahrzeugangebots.

Wie dargelegt, kann selbst für diese Strecken der Betrieb erfolgreich fortgesetzt werden, falls die innovativen Bahntechniken - hier die "bvpW" offensiv genutzt werden.

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