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Erste Konsequenzen

Zunächst muss der Rückbau von Bahnstrecken und Anlagen, die sich nach Angaben der DB AG betriebswirtschaftlich angeblich (!!) nicht rechnen sollen, bundesweit sofort gestoppt werden.

In diesem Zusammenhang wird es erforderlich werden, das Rechnungswesen der DB AG mindestens insoweit rechnerisch durch eigene Gegenrechnungen nachzuprüfen, als von der DB Netz häufig nicht nachvollziehbare Trassenpreise gefordert werden.

Dafür bietet der Aufbau und die begleitende sehr genau durchzuführende interne Kostenrechnung eines (oder vieler) Pilotprojekte die (jeweils) einmalige Chance zu Vergleichszahlen an. Das gilt insbesondere dann, wenn parallel zu ihrem Aufbau moderne Controllingverfahren die tatsächlichen Strukturen, Schwachstellen und Stärken des Pilotprojektes aufdecken. Nicht nur unter volkswirtschaftlicher Betrachtungsweise, sondern auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten lässt sich somit ermitteln, wann und unter welchen Voraussetzungen die bisherigen Verluste eines entsprechend modernisierten Bahnbetriebes minimiert oder gar in die Richtung des Gewinnbereiches gebracht werden können.

Die neuen Bahntechniken können daher durchaus geeignet sein, spätestens mittelfristig

  • „die Bahn" im öffentlichen Ansehen wieder attraktiv werden zu lassen,

  • sie im Fernverkehr zur ersten Wahl – auch gegenüber dem Flugzeug – werden zu lassen,

  • sie als ernsthafte Alternative gegenüber dem Individualverkehr zu akzeptieren,

  • sie ebenfalls für den Güterverkehr zu nutzen sowie als Effekt der besseren Nutzung damit nicht nur

  • die Vernichtung öffentlichen Vermögens (bzw. „Kapitals") zu verhindern, sondern auch noch

  • die öffentlichen Haushalte durch die verringerte Notwendigkeit von Zuschuss-Zahlungen für den Bahnverkehr nachhaltig spürbar zu entlasten.

  • Ähnlich wie in Halver müssen daher die (noch) bestehenden Anlagen als Eisenbahnverkehrsflächen erhalten bleiben.

    Zwingend muss weiterhin die artfremde Bebauung bereits abgerissener Strecken untersagt werden. Hierbei ist eine Befristung des Bebauungsverbots durchaus so lange denkbar, bis endgültig feststeht, dass der Wiederaufbau demontierter Strecken unter keinem Gesichtspunkt mehr als verkehrspolitisch sinnvoll und volkswirtschaftlich erforderlich vertreten werden kann.

    Das gilt auch für die noch an diesen Strecken vorhandenen (ehemaligen) Telefondrähte. Sie können hervorragend zur Anwendung der modernen  Hinderniserkennung genutzt werden.

    Von ca. 44.000 km Gleisen sind dies ca. 10.000 km, die von den neuen Bahntechniken offensiv genutzt werden können. Von den ehemals ca. 12.000 Tarifpunkten der Deutschen Bundesbahn, auf denen Stück- und Expressgut auf die Bahn verladen wurde, sind heute weniger als 3.000 noch in Betrieb, mehr als 9.000 wurden geschlossen.

    Mehr als 3.000 dieser stillgelegten Anlagen können in Zukunft mit innovativen

  • Umschlagstechniken (z.B. für den Container- und weiteren Güterumschlag) und

  • mit „intelligenten" Fahrzeugen wieder in Betrieb genommen werden.

  • Nach einer groben Schätzung würden gleichzeitig pro wieder eingerichtetem Tarifpunkt dauerhaft bis zu 10 neue sowie unterschiedlich qualifizierte Arbeitsplätze entstehen, ohne dass dafür andere Arbeitsplätze entfallen müssten.

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