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Grundsätzliche Feststellungen

Verfolgt man die Berichterstattung in den Medien der letzten Wochen, dann wird deutlich:

Das Ansehen (Image) der Bahn wird in der Öffentlichkeit überwiegend als negativ belastet wahrgenommen, weil es

  • entweder im Rahmen der Privatisierungsvorhaben um Milliardengeschäfte (mit oder ohne Netz) geht,

  • oder weil der SPNV in der Fläche ohne hohe Subventionen der Länder, erschwert durch die Mittelkürzung für den Regionalverkehr durch die Bundesregierung, nicht mehr zu betreiben ist. Deswegen kommt es neben der schlechten Bedienung der Strecken, verbunden mit Fahrplanausdünnungen, immer wieder zu Streckenstilllegungen bis hin zum Abriss von Gleisen.

  • Dazu kommen Probleme mit der Art und der Zahl der Verbindungen, ihrer Anschlüsse, der erforderlichen Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Pünktlichkeit, vorzugsweise in der breiten Fläche Deutschlands.

  • Insgesamt wird der Bahnbetrieb von den meisten Politikern – und hierin in eindeutiger Übereinstimmung mit der Mehrheit der Bundesbürger – undifferenziert vielfach als zu teuer und damit als unrentabel wahrgenommen. Er scheint keine lohnenden Alternativen zu bieten: Weder zum Individualverkehr noch zum Güterverkehr.

  • Damit ergibt sich ebenfalls eine Übereinstimmung mit jener Interessenlage, die einseitig auf den schnellen Personenfernverkehr setzt und unter Vernachlässigung des erst durch den SPNV in der Breite und der Fläche erforderlichen Zubringerverkehrs daran arbeitet, die Bahn an die Börse zu bringen.

  • Daraus ergibt sich vorab ein dringender Aufklärungsbedarf – sowohl für die breite Öffentlichkeit als auch für die Politik und die Wirtschaft, um die tatsächlich gegebenen perspektivischen Chancen der Bahn zum einen und den sich daraus ergebenden persönlichen, betriebs- und volkswirtschaftlichen Nutzen zum anderen nicht nur zu erkennen, sondern realiter anzuwenden.

  • Ein riesiges Volksvermögen ist schon vernichtet worden, weil keine Fahrzeuge und Umschlagtechniken vorhanden sind, womit sich die „kleinen" Strecken und Anlagen betriebswirtschaftlich rechnen lassen.

    Alle Forschungen und Entwicklungen an deutschen Universitäten und Hochschulen sind über Modellversuche nicht hinausgekommen. Zwar wurden von der Industrie mit Förderungen von Bund und Ländern große und teure Umschlagsysteme entwickelt und gebaut, von der DB AG aber bisher nicht eingesetzt, weil sie für kleine Umschlagsmengen zu teuer waren und nur von besonders geschultem Personal bedient werden konnten.

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