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Lückenschluss im Parallelgleis Streckenabschnitt Oberbrügge – Brügge,                                        Halver, 2012 - 07 - 07

Nutzung der ehemaligen Gleise 1 und 2 sowie des Bahnsteigs 2 in Brügge

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Ramsauer!

Seit vielen Jahren setzen wir uns für den Erhalt von Eisenbahninfrastruktur ein und freuen uns sehr, dass der Lückenschluss auf der Strecke von Köln nach Dortmund, zwischen Marienheide und Brügge für den Personenverkehr wieder geschlossen wird.

Unseren heimischen Politikern sind wir sehr dankbar, dass die Finanzierung kurzfristig möglich war und der schnelle Umbau erfolgte.

Herr Heinrich Segbers, Leiter DB AG Regionalbereich West, hatte den Auftrag vom Land NRW und vom Bund erhalten, die ehemalige zweigleisige Strecke zwischen Oberbrügge und Brügge eingleisig für die Geschwindigkeit von 80 km/h auszubauen. Dabei wurde auch das Planum des ehemaligen zweiten Gleises teilweise beansprucht.

Die Schleifkottenbahn GmbH (SKB) konnte nach der Privatisierung der Deutschen Bundesbahn die Strecke von Halver nach Oberbrügge von der DB Netz AG kaufen; die Stadt Halver hat die Bahnhöfe in Halver und Oberbrügge von der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft (BEG) erworben und der SKB zur Nutzung überlassen.

Jetzt ist es erforderlich, die künftigen Planungen in Bezug auf die Schienenverbindungen von Halver bis nach Brügge als Verkehrsknotenpunkt aufeinander abzustimmen.

Der Gedanke, den ÖPNV im Rahmen der Daseinsvorsorge in der Region mit unserem SchienenTaxi nachhaltig zu verbessern, trifft auf die starke positive Resonanz der Öffentlichkeit und der Medien.

Jetzt ist unser Vorhaben soweit gediehen, dass nunmehr der Lückenschluss auch für das Parallelgleis zwischen Oberbrügge und Brügge auf der für zwei Gleise vorhandenen Trasse

sowie die o. a. Nutzung der Anlagen im Bahnhof Brügge anstehen.

Die jetzt schon bestehende Reaktion der Bevölkerung auf den Versuchsträger 01 ist über Erwarten bemerkenswert.

Das mögliche Volumen der zu erbringenden Verkehrsleistung wurde bereits wissenschaftlich untersucht. Danach ist der zukunftsweisende Einsatz von SchienenTaxen betriebswirtschaftlich sinnvoll.

Durch den Betrieb des SchienenTaxis entsteht für die DB AG auch eine Zubringerfunktion. Da unsere Reisenden auf demselben Bahnhof in Brügge ankommen, können sie bequem mit den Regelzügen weiter fahren.

 Davon profitiert der gesamte ÖPNV/SPNV.

Wir regen daher an, die Planungen sowohl für das zu erneuernde Gleis der DB Netz AG als auch für das oben angesprochene Parallelgleis zwischen Oberbrügge und Brügge so fertig zu stellen, dass die Nutzung des Parallelgleises für die Verwendung durch das SchienenTaxi nicht gefährdet wird.

Außerdem bitten wir darum, der SKB die Nutzungsrechte für die Gleise 1 und 2 sowie den Bahnsteig 2 in Brügge einzuräumen.

Wir bitten Sie als Vertreter der Eigentümerin Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der „Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DB Netz AG“ entsprechende Anweisungen an die DB Netz AG herauszugeben.

 Mit freundlichen Grüßen

 Friedrich-Wilhelm Kugel                                                                              Klaus Westensee

    Geschäftsführer                                                                                                                                       Sprecher SKB GmbH

 

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