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Projekt Schienentaxi zwischen Halver und Lüdenscheid-Brügge                          2. Oktober 2012

Sehr geehrter Herr Dr, Heider,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 26. September 2012. Wir begrüßen es, dass Sie die innova­tiven Ideen der Schleifkottenbahn GmbH unterstützen und sich dafür einsetzen.

Das Projekt Schienentaxi ist uns bekannt und die für die Infrastruktur zuständigen Regionalnet­ze West stehen diesbezüglich seit geraumer Zeit in engem Kontakt mit der Geschäftsleitung der Schleifkottenbahn GmbH, um die parallel zur Volmetalbahn geplante Trasse für das Schienen­taxi zwischen Oberbrügge und Brügge abzustimmen.

Wir haben im letzten Jahr in einem ersten Abschnitt mit der Sanierung des Oberbaus auf der Strecke begonnen und werden bis Mitte November dieses Jahres die Umbauarbeiten abschlie­ßen. Diese sind als Vorabmaßnahme für die im Dezember 2015 geplante Weiterführung des Personenverkehrs von Meinerzhagen nach Brügge erforderlich. Mit dem Umbau wird auch die Streckengeschwindigkeit auf 80 km/h angehoben.

Bezüglich der vom Betreiber der Schleifkottenbahn benannten Reibungspunkte zwischen den Planungen der Schleifkottenbahn und der DB Netz AG kann ich Ihnen folgenden Sachstand übermitteln:

1.      Das neu verlegte Gleis der DB Netz AG ist bis auf einen Abschnitt von ca. 150 m im Bereich Oberbrügge so verlegt, dass ein zweites Gleis daneben gebaut werden kann. Bei Realisie­rung der Maßnahme müsste das Gleis der DB Netz AG auf diesem Abschnitt neu trassiert werden. Dies hätte allerdings zur Folge, dass hier eine Geschwindigkeitseinschränkung ent­stehen würde.

Die Bahnsteige 1 und 2 in Brügge und die Unterführung sind von den Baumaßnahmen der DB Netz AG nicht betroffen und können bei entsprechender Ertüchtigung genutzt werden.  - Seite 2 -

3. Bezüglich der Kosten für die Sanierung der Stützmauer an der B 54 müsste eine Abstim­mung über die Kostentragung mit der Schleifkottenbahn GmbH und der DB Netz AG erfol­gen. Für diese Abstimmung stehen wir nach Fertigstellung der durch die Schleifkottenbahn GmbH erstellten abgestimmten Vorplanung gerne zur Verfügung. Zu dem Zeitpunkt stehen dann auch die voraussichtlichen Sanierungskosten sowie die jeweiligen Nutzungsanteile für die Stützmauer als Grundlage für die Abstimmung fest.

Die Gespräche mit der Schleifkottenbahn GmbH verliefen in einer angenehmen Atmosphäre und waren ausgesprochen sachlich. Insofern sind wir sehr zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, unsere jeweiligen Interessen aufeinander abzustimmen und das Projekt erfolgreich abzu­schließen.

Für Rückfragen sowie weitergehende Auskünfte steht Ihnen der Leiter der Regionalnetze West, Herr Heinrich Segbers, unter der Rufnummer 0251 691-4499 gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

 Kraft (handschriftlich unterzeichnet)

 

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