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Pilotprojekt   Halver – Oberbrügge – Brügge

 

Für eine Versuchsstrecke werden die Verkehrsflächen in Halver mit ca. 5.990 m² und in Oberbrügge, dort ca. 4.500 m² sowie das Streckengleis von Halver nach Oberbrügge mit einer Länge von 6,1 km und einer Fläche von ca. 175.000 m² als  

Versuchsanlage im privaten Besitz

festgeschrieben.

Diese Vereinbarung gilt so lange, bis die Fahrzeugentwicklung für das SchienenTaxi abgeschlossen worden ist.

 Hierüber wurde am 30. Juni 2011 eine notarielle Vereinbarung abgeschlossen:

 Diese Übereinkunft eröffnet die große Chance, das gesamte Projekt neu zu planen.

Damit werden alle Beteiligten, das sind sowohl die Stadt Halver, die Schleifkottenbahn GmbH, DB Regio als auch die Bürger im ganzen Volmetal in den nächsten 20 – 30 Jahren die Vorteile für den Schienenpersonenverkehr nutzen können: 

1. Die Stadt Halver bekommt den neuen DB Haltepunkt „Halver-Oberbrügge“ mit Schienenanbindung (nach der Betriebsordnung für Straßenbahnen „BOStrab“) von Halver mit den Haltepunkten Strandbad / Pflegeheim, Ehringhausen und Übergang zur DB Regio in Oberbrügge und Brügge. Das Bahnhofsumfeld in Oberbrügge kann mit öffentlichen Fördergeldern so gestaltet werden, dass ankommende Fahrgäste einen positiven Eindruck von dem Stadtteil bekommen. Für die Anwohner wird sich die Lebensqualität und der Wert ihrer Immobilien erhöhen.

 

2. Die Schleifkottenbahn GmbH (SKB) als Eisenbahninfrastruktur- und Eisenbahnunternehmen verfügt über die Verkehrsflächen und beteiligt sich mit Eigenkapital an einer neu zu gründenden Entwicklungsgesellschaft SchienenTaxi. 

3. DB Regionetz baut den Lückenschluss zwischen Brügge und Meinerzhagen zeitnah aus.

Damit entsteht ein höheres Fahrgastaufkommen für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV).

 

4. Die Bürger der Städte Meinerzhagen, Kierspe, Halver, Schalksmühle, Lüdenscheid und anderer Kommunen können zukünftig verschiedene Veranstaltungen mit der Bahn erreichen.

 

Fried. W. Kugel

Halver, 29. August 2011

 

Kommentar:

Durch die neue juristische Formulierung "Versuchsanlage im privaten Besitz" greifen während der Testphase weder die Vorschriften des Eisenbahnrechts noch die der BOStrab für unsere Gleisanlage.

Das heißt mit anderen Worten, dass jetzt die physikalisch exakt identischen Versuche und Tests durchgeführt werden können, die unter den soeben genannten Vorschriften nicht möglich sein sollen... Die von uns beantragten - und rechtlich durchaus möglichen! - Ausnahmebewilligungen waren mit derartigen Knebelungen versehen, dass ihre Befolgung schlicht das Ende aller Überlegungen  bedeutet hätte. Eine sinnvolle Begründung für derartig einengende Vorschriften liegt uns allerdings nicht vor.

Glücklicherweise gelang es, mit der Formulierung "Versuchsanlage im privaten Besitz" eine Lösung zu finden.

So kann das zukunftsträchtige Projekt doch noch fortgesetzt werden kann - wenn auch mit hohem Zeitverlust und unnötig entstandenen Kosten.

Klaus Westensee, Sprecher SKB GmbH am 29. August 2011

 

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